Gestaltete Reduktion

Übersetzt durch künstlerische Klasse

„Ich persönlich habe nichts erdacht und nichts erfunden. Ich habe lediglich Menschen gefunden und dafür gesorgt, daß sie zusammenfinden.”

Günther Ferdinand Ris

Günter Ferdinand Ris

*1928 - †2005

begann nach einem Kunststudium an den Akademien in Karlsruhe, Düsseldorf und Freiburg zunächst als Maler, bevor er sich Anfang der 1960er Jahre entschloss, als Bildhauer zu arbeiten.

Seine Werke in Marmor, Bronze und Kunststoff sind geprägt von sinnlicher Strenge und unpathetischer Klarheit. Sie streben danach, die Grenzen zwischen den Kunstgattungen aufzuheben und Malerisches in die dritte Dimension zu übertragen, sowie Skulpturen bis hin zu begehbaren Architekturen zu erweitern.

Nach Teilnahmen auf der Biennale des Musée d'Art Moderne in Paris, der documenta II (1959) und III (1964) in Kassel und auf der Biennale von Venedig (Deutscher Pavillon 1966) wandte er sich auch dem Design zu und schuf Möbel und Inneneinrichtungen.

Für Rosenthal entwickelte er eine ganze Reihe von Projekten, die die Grenze zwischen Kunst und Design aufhoben. So gestaltete er die Unternehmens-Zentrale Schloss Erkersreuth innen und außen durch raumgreifende Lichtobjekte, entwarf Gläser, ein Kaffee-Service, Porzellanreliefs und gemeinsam mit Herbert Selldorf den „Sunball“.

Herbert Selldorf

*1929 - †2012

war freischaffender Architekt. 1969 schuf er für Rosenthal zusammen mit G.F. Ris den "Sunball".

Gemeinsam

Gemeinsam erschufen sie 1968 den Sunball, welcher in den Folgejahren in exklusiver Stückzahl gebaut und vertrieben wurde.

Diese raren Stücke sind heute gesucht.

Mit viel Glück entdeckt man noch heute eines in den Gärten von Sammlern und Liebhabern.